Mittwoch, 17. August 2016

Kanton Thurgau: Strategieänderung bei der Photovoltaikförderung

Nach dem Kanton Zürich ändert nun auch der Kanton Thurgau sein Vorgehen bei der Förderung der Sonnenenergie, allerdings nicht ganz so drastisch. In den letzten Jahren seien auf zahlreichen kantonal genutzten Gebäuden Solarstromanlagen installiert worden, nun sollen sie Anlagen auf Gebäuden mit einem hohen Eigennutzungsgrad errichtet werden.

Die Hintergründe des Strategiewechsels

  • Jahrelange Wartezeiten für die KEV-Vergütung
  • Kontinuierliche Senkung des KEV-Vergütungssatzes und der Vergütungsdauer
  • Alternative Einmalvergütung

Der Kanton Thurgau schreibt dazu: «Da in Zukunft je länger je weniger mit KEV-Vergütungen gerechnet werden kann, wird der Eigennutzungsgrad des erzeugten Stroms künftig massgebend sein für die Wirtschaftlichkeit von Solarstromanlagen. Insbesondere kleine Anlagen bis 30 kW können einen Eigennutzungsgrad von nahezu 100 Prozent aufweisen, womit die Stromkosten erheblich gesenkt werden können. Aus diesem Grund hat der Regierungsrat entschieden, die noch in der ersten Ausführungsetappe 2015–2017 zu realisierenden Anlagen mit einer Leistung von höchstens 30 kW auszustatten. Zudem sollen sie auf Gebäuden errichtet werden, die einen hohen Stromeigenverbrauch aufweisen. Im Weiteren sollen sämtliche bestehenden Photovoltaikanlagen, die vorläufig keine KEV-Beiträge erhalten, als Eigenverbrauchsanlagen genutzt werden.»

In einer zweiten Etappe, die von 2018–2020 dauern soll, würde man auch Anlagen mit über 30 kW Leistung erstellen können, wenn dafür Einmalvergütungen des Bundes geltend gemacht werden können oder ein hoher Eigenverbrauch bestehe.

Montag, 18. Juli 2016

Kürzung bei Solarthermie-Förderungen

Symbolbild Photovoltaikanlage. Bild: Georg Meister, pixelio.de
Symbolbild Photovoltaikanlage. Bild: Georg Meister, pixelio.de
Heute habe ich leider nicht so gute News für Euch. Laut einer Pressemitteilung des Schweizerischen Fachverbandes für Solarenergie Swissolar, planen mehrere Kantone den Rotstift im Bereich der Solarwärme-Förderung anzusetzen. So hat etwa der konservative Regierungsrat des Kantons Zürich in eigener Kompetenz deren Aussetzung auf 2017 beschlossen.

Der Verband hat daraufhin in einem offenen Brief an die Kantonsregierung einen Widerruf der beschlossenen Sparmassnahmen gefordert. In der Antwort von Regierungsratspräsident Markus Kägi (SVP) heisst es: «Im Rahmen der Leistungsüberprüfung 2016 ist der Regierungsrat gefordert, den kantonalen Haushalt über vier Jahre um 1,8 Mrd. Franken zu entlasten. (...) Voraussetzung für die Einsparungen ist ein haushälterischer Umgang mit öffentlichen MItteln als auch eine Interessensabwägung, in welchem Bereich Kürzungen vorgenommen werden können (...). Der Entscheid, ab Januar 2017 die finanziellen Mittel für die Förderung energetischer Massnahmen einzustellen, ist und nicht leicht gefallen.»

Kürzungen nun auch offiziell


Seit Anfang Juni werden die Kürzungen nun auch offiziell in der Broschüre «Förderprogramm Energie für energetische Gebäude-Modernisierungen und Nutzung erneuerbarer
Energien und Abwärme» auf der Homepage der Baudirektion kommuniziert.

Mittlerweile sind einzelne Parlamentarierer der Parteien BDP, EVP, FDP und GLP im Zürcher Kantonsrat aktiv geworden und fordern eine Auflistung der Konsequenzen der drastischen Sparmassnahmen. Denn schliesslich habe man mit der Energiestrategie 2050 den Auftrag vom Bund erhalten, energetische Sanierungen zu fördern und den CO2-Ausstoss zu reduzieren. Darüber hinaus sei sogar in der Kantonsverfassung Art. 106 festgehalten, dass man Anreize für die Nutzung einheimischer und erneuerbarer Enrgien und eine rationelle Energienutzung schaffen müsse.

Es bleibt abzuwarten, ob sich die linken und liberalen oder die konserativen Kräfte im Kanton Zürich durchsetzen.

Auch im Kanton Zug soll im Rahmen eines Entlastungsprogramms die Solarförderung gestrichen werden. Die Beratungen im Parlament sind noch im Gang. Aus weiteren Kantonen wurden ähnliche Absichten gemeldet.

Montag, 20. Juni 2016

Traumhaftes Architektenhaus mit Atelier in Egg (ZH)

Aussenansicht von Mann Haus.
Aussenansicht des Hauses von Architektin Elisabeth von Mann. © www.vonmann.ch
Jahrzehntelang parkierten Fiat-Lux-Jünger auf dem als unbebaubar geltenden, spitz zulaufenden, verwilderten Grundstück am Hofnerbach in Egg (Zürich), um zur bekannten Sektengründerin Uriella und ihrem Mann Icordo zu pilgern.

Damals hätte niemand vermutet, dass auf dem kleinen Stück Wiese in den Jahren 2013/2014 das traumhafte Einfamilienhaus mit integriertem Atelier entstehen könnte, dass ich heute besichtigen darf. «Nach einem langen Verfahren erreichten die Besitzer, dass die Grenzabstände zur Strasse und zum Bach verringert wurden. Dadurch konnte das Haus mit einer Grundfläche von 145 Quadratmetern (Gesamtwohnfläche 266 Quadratmeter) auf dem nur 745 Quadratmeter kleinen Stück Land überhaupt erst gebaut werden», erklärt mir die Architektin und Bewohnerin des Hauses Elisabeth von Mann gleich zu Beginn meines Besuchs.

Aussenansicht von Mann Haus II
Aussenansicht von Mann Haus II. © www.vonmann.ch

«Die Realisierung auf dem ziemlich kleinen Grundstück war nicht zuletzt wegen des nahe gelegenen Baches und des hohen Grundwasserspiegels eine Herausforderung», sagt die sympathische 35-Jährige. Eine weisse Wanne, die aus einer 25 cm dicken Stahlbetonkonstruktion besteht, und eine zusätzliche bituminöse Abdichtungsebene sorgen dafür, dass man in der Behausung keine nassen Füsse kriegt. Von Mann, die auch studierte Feng-Shui-Beraterin ist, war es wichtig, dass sich die idyllische Natur mit den Wohnräumen zu einem harmonischen Ganzen verbindet. Dies ist ihr sehr gut gelungen, denke ich, als ich mit ihr an einem langen Holztisch im 2,90 Meter hohen Wohnzimmer sitze und meinen Blick während unseres Gesprächs umherschweifen lasse.

Wohn- und Esszimmer von Mann Haus I
Gemütliches Wohn- und Esszimmer. © www.vonmann.ch
Denn obwohl das Haus einen Split-Level Grundriss hat, also optisch und funktional geteilt wurde, in einen Wohnteil mit Satteldach, der in klassischer Holzelementbauweise errichtet wurde und in einen Sichtbetonteil mit Flachdach, der gleichzeitig Atelier und Einliegerwohnung ist, passt alles perfekt zusammen.

Atelier, Eigentumswohnung von Mann Haus
Atelier, das man in eine Eigentumswohnung umwandeln kann. © www.vonmann.ch


Eine klare Linienführung war der Architektin auf allen Ebenen sehr wichtig. Das fängt beim Grundriss an und hört beim Innenausbau auf. «So haben wir beispielsweise im ganzen Haus das gleiche Holz verwendet», sagt die aufgestellte Deutsche. Die gebürstete, weiss geölte Eiche wirkt auf mich zugleich freundlich und gemütlich. Sie verbindet sich harmonisch mit dem spiegelglatten feinen Weissputz an den Wänden, dem versiegelten schwarzgrauen Hartbetonbelag, (der auf einem Anhydrit aufgebaut ist), im Wohnraum und der dominanten tragenden Sichtbetonwand, die beide Hausteile voneinander trennt- und zugleich verbindet.

Offenes Wohnen im von Mann Haus.
Offenes Wohnen inklusive Cheminéeecke, Wohn- und Esszimmer, Küche. © www.vonmann.ch


«Der Boden ist ein wenig heikel», gesteht von Mann. Dies habe man aber gerne in Kauf genommen, da es keinen anderen Belag gegeben habe, der in seiner Struktur die Wellen des Bachs so perfekt spiegle und somit so viele Wohlgefühle im Wohnbereich vermittle. Und tatsächlich verbindet sich das dunkle Grau des glatten Bodens im offenen Wohnzimmer in gelungener Weise mit dem Bach, der am grossen Panoramafenster der halb versteckten Cheminéeecke vorbeigurgelt.

Treppe im Haus von Architektin von Mann.
Harmonische Verbindung von Glas, Holz und Beton. © www.vonmann.ch


Besonders gelungen ist die Verbindung der verschiedenen Materialien (Beton, Glas, Holz), mit den dominierenden Farben (weiss, braun, dunkelgrau), den grossen Fensterfronten und den verwinkelten Räumen, die sich sowohl nach aussen als auch nach innen öffnen, gleichsam Bezug zur Natur und zum Gebäudeinneren nehmen und die Zimmer, von denen kaum eines einen rechten Winkel hat,zuurgemütlichen Rückzugsoasen werden lassen.

Badezimmer im von Mann Haus
Eins der drei Bäder. © www.vonmann.ch
Die erfolgreiche, ehemalige Angestellte der über Zürich hinaus bekannten Architektin Vera Gloor, die bereits mit 29 Jahren den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt hat, ist sich der Verantwortung ihres Berufsstandes und ihrer eigenen Arbeit bewusst, «schliesslich steht so ein Haus in der Regel einhundert Jahre». Deshalb, so erklärt sie mir, «verzichte ich wo immer möglich auf gesundheitsschädliche Kunst- und Baustoffe, verwende nur mineralische Farben und baute dieses Haus inklusive einer Erdsonde mit Wärmepumpe, einer Fussbodenheizung und einer kontrollierten Lüftung im Minergiestandard.» Dann lächelt sie schelmisch und ergänzt. «Allerdings öffnen wir unsere Fenster trotzdem. Denn für unser Wohlbefinden ist es wichtig, dass wir jederzeit in Kontakt mit der uns umgebenden Umwelt treten können».

Terrasse im Haus von Architektin von Mann.
Terrasse im von Mann Haus. © www.vonmann.ch

Dieses Bedürfnis erfüllen sich die Architektin und ihr Partner auch mit dem kleinen Garten und den drei idyllischen Terrassen, die das Haus beherbergt: «Die grosse Terrasse im Süden erweitert durch ein neun Meter langes Schiebefensterelement den Wohnraum, von der Dachterrasse im Obergeschoss hat man einen atemberaubenden Blick auf die Alpen und die Terrasse vor dem Atelier kann im Fall einer externen Nutzung, wie etwa eines Kundenevents, auch als Eingangsbereich genutzt werden».  Von diesen hat das Haus gleich zwei: Einen Eingang, der Kunden der Architektin direkt in ihr Atelier führt, und einen Haupteingang in das Haus, in das man am Liebsten selber einziehen möchte, sobald man es betreten hat, und durch den ich es nach diesem spannenden Besuch auch wieder verlasse.

Planunterlagen, weitere Bilder, und Informationen finden Sie unter: http://projekte.baudokumentation.ch/am-bach


Aussenansicht des Hauses von Architektin von Mann II.
Aussenansicht im Dunkeln. © www.vonmann.ch



Freitag, 20. Mai 2016

Wo gibts ein Traumhaus für eine Million Franken?

Wo kostet eine Ritterburg nur 1 Mio? In Züri wohl kaum. © LuxuryEstate.com



















Zum «Sei-ein-Millionär-Tag» am 20. Mai hat die Immobilienfirma «LuxuryEstate.com» aufgeführt, wo man für eine Million ein Penthouse, wo man eine Luxusvilla, und wo man sogar ein ganzes Märchenschloss sein Eigen nennen kann.

Eins kann ich euch sagen: In Zürich gibts für die Million keins von alledem. Die Realität sieht leider anders aus. In der Innenstadt von Zürich (Brandschenkestrasse) habe ich heute auf einem einschlägig bekannten Immobilienportal eine 1,5 Zimmer Wohnung mit ganzen 77 Quadratmetern für 950'000 Franken gesehen. Für eine 5,5 Zimmerwohnung mit 164 Quadratmetern zahlt man an dieser urbanen Lage satte 2'890'000 Franken.

Zürich, Berlin oder Wien – Luxus-Leben in den Hauptstädten hat sein Preis

Ritterburg in Dresden. © LuxuryEstate.com
... aber in Dresden (D) ist dies möglich. © LuxuryEstate.com
Dies hat auch die Immobilienfirma erkannt:
«Während man in Zürich mit dem Budget von einer Million Probleme hat eine Immobilie zu finden, ist dies in Wien und Berlin einfacher. Luxus-Lofts, Penthouses mit Premiumblick und schicke Altbauten haben allerdings ihren Preis: Für eine Million wird man zwar fündig, muss jedoch bei der Grösse Abstriche machen. Das wohl teuerste Eine-Million-Objekt in Berlin – gemessen am Quadratmeterpreis – ist derzeit ein 108 Quadratmeter Penthouse mit erstklassigem Spreeblick. Doch weiter ausserhalb sind hingegen auch für eine Million ganze Häuser zu kaufen, wie zum Beispiel eine 200 Quadratmeter grosse Villa im Grünen in Nordberlin.

In Wien zeichnet sich ein ähnliches Bild ab: Den höchsten Quadratmeterpreis hat derzeit eine Etagenwohnung im ersten Bezirk in Wien mit 82 Quadratmetern. Wer eine grössere Immobilie sucht, der muss sich also auch hier weiter draussen umschauen. So ist zum Beispiel im 9. Bezirk eine verspielte 5-Zimmer-Altbauwohnung (183 Quadratmeter) oder im 21. Bezirk eine Villa im Patrizierstil (124 Quadratmeter) zu verkaufen.»

Natürlich gibt es auch in Zürich Wohnungen, die ein bisschen günstiger zu haben sind. Leider sind diese entweder häufig an einer wenig attraktiven Lage, oder in einem sehr schlechten baulichen Zustand.

Die gewaltigsten Preisunterschiede gibts im Tessin

Brissago. © LuxuryEstate.com
Penthouse Brissago. © Luxury.Estate.com
Anscheinend gibt es auch im Tessin gewaltige Unterschiede. So schreibt Luxus Estate: «Den grössten Unterschied bei den Eine-Million-Immobilien zeigt ein Vergleich in Tessin,
einem der Kantone mit dem höchsten Preisniveau des Landes. In Brissago steht ein der grössten Villen dieser Preisklasse zum Verkauf: Die 625 Quadratmeter Luxusvilla auf einem
5730 Quadratmeter Grundstück. In derselben Stadt findet sich genau das andere Extrem:
Ein 85 Quadratmeter Penthouse. Der entscheidende Unterschied ist die Lage – der
Villa in Brissago. © Luxury.Estate.com
 Villa in Brissago. © Luxury.Estate.com
 erstklassige Blick vom Sonnenhang auf den Lago Maggiore hat seinen Preis.»

Nun ja, dass man für eine Wohnung mit Blick auf den Langensee einiges berappen muss, habe ich mir schon gedacht. Sehr interessant finde ich allerdings auch, wie frappant die Unterschiede zwischen der Schweiz und den benachbarten Ländern Österreich und Deutschland sind.

Im Osten viel Neues und günstige Luxusimmobilien

Reiterhof Stendal. © Luxury.Estate.com
Auch dieser Reiterhof in Stendal kostet 1 Million. © Luxury.Estate.com
Denn anscheinend bekommt man dort für eine Million tatsächlich romantische Ritterburgen, verträumte Märchenschlösser oder Villen auf 124.000 Quadratmetern Grundstücken. Die Immobilienverwaltung schreibt: «Für Investoren lohnt sich ein Blick in die östlichen Bundesländer in Deutschland, besonders für Schlossliebhaber. Eine mittelalterliche Burg nahe Dresden übertrumpft alle anderen Immobilien dieser Preisklasse: 62 Zimmer mit insgesamt 3102 Quadratmetern Wohnfläche und 16.373 Quadratmeter Garten. Noch mehr Auslauf bietet allerdings ein Schloss mit Reiterhof in Stendal, Sachsen-Anhalt: 53.000 Quadratmeter Grundfläche – das entspricht ca. sieben Fussballfeldern», so die Firma.
Villa Delve. © Luxury.Estate.com
Eine Million kostet die Villa Delve an der Nordsee. © LuxuryEstate.com.


Pool Villa Delve. © LuxuryEstate.com.
Wer sich mehr für Villen interessiert, finde in Ost- und Norddeutschland ein unschlagbares Preis-Leistung-Verhältnis, zum Beispiel eine Luxusvilla auf einer Grundstücksfläche von 124.000 Quadratmetern in Leisning, Sachsen. An der Nordsee kann man in der Villa Delve 29 Zimmer, Pool und 705 Quadratmeter Wohnfläche mit acht mal so grossem Garten kaufen. An der Ostsee sogar ein ganzes Hotel: Die Luxus-Villa in Grömitz verfüge über 24 Zimmer auf 675 Quadratmeter.»

Montag, 9. Mai 2016

Nun gibts Geld für die neue Umwälzpumpe

Aufgepasst: Ein- und Zweifamilienhausbesitzer erhalten nun Bares für den Ersatz ihrer Umwälzpumpe, wenn Sie im Aargau, in Appenzell Innerrhoden, Baselland, Fribourg, Glarus, Schaffhausen oder im schönen Thurgau wohnen.

Gefördert wird der Ersatz von Umwälzpumpen zur Heizwasserzirkulation und Solepumpen von Erdwärmetauschern durch Hocheffizienzpumpen.

Es lohnt sich, denn die ersten 4000 ersetzten Pumpen erhalten 180 Franken Zuschuss, im Thurgau gibts noch Mal 70 Franken extra.

Bitte beachten

  • Die alte Umwälzpumpe muss zum Zeitpunkt des Austausches mindestens fünf Jahre in Betrieb gewesen sein, sie muss noch voll funktionsfähig und mit einer Spannung von 230 Volt betrieben werden.
  • Die Wärmeerzeugung darf ebenfalls nicht älter als 5 Jahre sein, oder sie wird zusammen mit der Pumpe ersetzt oder die Wärmeerzeugung ist mit einem technischen Speicher von der Wärmeverteilung entkoppelt.
  • Der Energieeffizienz-Index (EEI) der neuen Umwälzpumpe ist 0.2 oder tiefer.
  • Der Ersatz der bestehenden Pumpe muss nachhaltig sein, d.h. mindestens 15 Jahre muss die neue Pumpe voraussichtlich in Betrieb bleiben.
  • Für Umwälzpumpen, die fest in den Heizkessel integriert sind, wird kein Förderbeitrag gewährt.
  • Liegenschaften im Kanton Aargau, die sich im Versorgungsgebiet der IBAarau befinden sind nicht förderberechtigt.
  • Weitere Informationen erhalten Sie auch bei Ihren Kantonalen Energiefachstellen.
  • Die Installation darf nicht vor dem 31.12.2014 (Kanton Aargau 01.08.2015, Kanton Basel-Landschaft und Fribourg 01.12.2015) erfolgt sein.
  • Fördergesuche müssen innerhalb von 6 Monaten nach der Installation gestellt werden, spätestens bis am 31.07.2016.
  • Die Gesuchsstellung für Liegenschaften in den Kantonen Basel-Landschaft und Fribourg erfolgt ausschließlich online unter: http://umwaelzpumpeplus.ch/baselland/ bzw. http://umwaelzpumpeplus.ch/fribourg-de/

Fördergeber

Koordinationsstelle Umwälzpumpe+
Umwälzpumpe+
Zollikerstrasse 65
8702 Zollikon
Telefon: +41 44 395 11 11
E-Mail: info@umwaelzpumpeplus.ch
Internet: http://umwaelzpumpeplus.ch

Dienstag, 22. März 2016

Die 10 verruecktesten Häuser der Welt




das Verrückte Haus Gettorf
«Das verrückte Haus» steht Besuchern offen.© www.dasveruecktehaus.de
Huhu. Heute habe ich mich endlich wieder einmal in Recherchen gestürzt, um die abgefahrensten Häuser der Welt für Euch zu finden. Hier findet ihr meine persönlichen Top zehn.

Viel Spass!

1. «Das verrückte Haus»


Der findige Unternehmensberater Dirk Oster liess das 40 Tonnen schwere Haus 2010 in Gettdorf, Schleswig-Holstein richtig herum errichten und drehte es dann mit Hilfe von zwei Krähnen kurzerhand auf den Kopf. Die gesamte Einrichtung wurde ebenfalls falsch herum im Haus montiert, sodass Besucher, die einen kleinen Eintrittspreis entrichten, das lustige Haus erkunden können.

 Anscheinend ist sein Konzept erfolgreich, denn mittlerweile hat er auch in Bispingen (Lüneburger Heide) und in Leipzig zwei weitere «Upside-Down-Häuser» aufgestellt.

Schade nur, dass die Häuser nur lustige «Eventlocations» sind und keine echten Wohnhäuser.

2. Das «Hang-Nga»-Haus 


Das Hang-Nga-Haus in Vietnam. © Kelisi, wikimedia CC.
Irgendwie verhutzelt, oder zu heiss geworden und dann geschmolzen, so wirkt es, das zweite Haus, das ich für euch recherchiert habe.

Dieses eigentümlich lebendig aussehende Haus, dass aus einem Fantasyfilm entsprungen sein könnte, ist zugleich Gästehaus, Kunstgalerie und ein Café.

Rechte Winkel und Geraden sucht man hier vergeblich.

Organische Formen und lebensgrosse Tierstatuen sowie skurrile Möbel, sollen den Besuch im Haus laut Trip Advisor Berichten ehemaliger Besucher zu einem besonderen Erlebnis machen.

Also auf nach Vietnam!



3. Die «crazy» Oshatz-Häuser


Oshatz liebt ungewöhnliche Bauten. © www.oshatz.com
Der US-Architekt Robert Harvey Oshatz hat ein Faible für ausgefallene Bauten.

Die «Stevens / Harnell Residence», die seit 1986 in Kalifornien steht, ist nur eines der stylishen Gebäude dieses «Masters of crazy houses».

Spezialisiert hat er sich auf Wohnhäuser, religiöse und kommerzielle Bauten.

Mehr vom Meister gibts auf seiner Webseite: www.oshatz.com




4. Die Kubushäuser vom Blom

Hier wohnen Leute. © Geert C. Smulders, wikimedia CC.
In Rotterdam und in Helmold (beides Holland) stehen schon seit Mitte der 1970er die sechseckigen Wohngebäude des Architekten Piet Blom, auf Säulen.

In den gedrehten und um 45 Grad nach vorne gekippten Kuben wohnen tatsächlich schon seit Jahrzehnten Menschen.


5. Auf den Hund gekommen

Im «Dog Bark Park Inn" Bed & Breakfast-Hotel in Cottonwood (USA) kommen Hundeliebhaber bereits seit 1997 auf ihre Kosten. Denn natürlich dürfen Besucher ihre vierbeinigen Lieblinge mitbringen, auch die Inneneinrichtung ist voll «auf den Hund gekommen».

Dog Bark Park Inn
Pudelwohl fühlen sich Hunde und ihre Besitzer im Dog Bark Park Inn. © hwww.dogbarkparkinn.com

6. Das schmalste Haus der Welt


Schmalstes Haus der Welt?
Mehrere Häuser in Valencia, Warschau und Amsterdam konkurrieren weltweit um den Titel «Das schmalste Haus der Welt». 

Der Architekt Jakub Szczesny hat in Polen mit dem «Keret House» ein Objekt gebaut, dass an seiner breitesten Stelle 122 Zentimeter und an seiner schmalsten Stelle 72 Zentimeter misst. Die Gesamtwohnfläche des Mini-Domizils beträgt 14,5 Quadratmeter.

Für meinen Geschmack ein bisschen sehr eng, aber wem's gefällt ...





7. Schubladenhaus Hessen


Schlafen unter freiem Himmel. © formalhaut.
Richtig genial finde ich dieses verrückte Haus. In Gelnhausen, Hessen hat sich Architekt Götz Stoeckmann ein ganz besonderes Kleinod gebaut.

In dem Haus mit der speziellen Aluminiumfassade lässt sich im zweiten Stock das Schlafzimmer ausfahren.  So kann der Bauherr Open Air Feeling im Bett geniessen.  Wenn das nicht Mal aus- äääh... abgefahren ist.

8 und 9. Das Haifisch-Haus und das Schlangenhaus in Mexico City


Das Haifischhaus und "the snake" (s.u.). © www.arquitecturaorganica.com
Eigentlich hätte ich mir die Mühe sparen können, verschiedene Architekten zu recherchieren, die skurrile Häuser bauen und/oder sogar selber in ihnen wohnen. Denn mein persönlicher König der abgefahrenen Bauten ist der mexikanische Architekt Javier Senosiain Aguilar. Inspiriert von Antonio Gaudi und Friedensreich Hundertwasser entwickelte der Grossmeister seine ganz eigene Interpretation vom biomorphen und organischen Bauen.

Vor einiger Zeit habe ich euch schon Mal sein «Nautilus Haus» vorgestellt (http://bauweltblog.blogspot.ch/2014/06/organische-architektur-das-muschelhaus.html.

 Nun zeige ich euch die Aussenansichten zweier weiterer Häuser. Das Haifisch- und das Schlangenhaus.

Beide Wohnbauten haben keinen einzigen rechten Winkel, die Zimmer sind durch maulwurfartige Gänge miteinander verbunden und im Gebäude soll man sich wie in einer Höhle fühlen: Geborgen und von der Aussenwelt abgeschirmt.

Ob ihm Letzteres gelingt ist fraglich, sind die spektakulären Gebäude doch Touristenmagneten.

















10. Der Blasenpalast

Last, but not least habe ich dieses Schmuckstück für Euch. Der «Palais Bulles» des ungarischen Architekten Antti Lovag hat 28 seifenblasenartig geformte Räume mit gewölbten Wänden, Decken und grossen runden Fenstern.

Das 1200 Quadratmeter grosse Haus gehörte von 1989 bis 2015 dem Modedesigner Pierre Cardin. Angeblich soll er es letztes Jahr ,so einige Zeitungen, für läppische 335,8 Millionen Dollar verkauft haben. Allerdings steht auf der Webseite des Blasenpalasts immer noch Pierre Cardins Name.

Vue aérienne du Palais Bulles
Ein bescheidenes Anwesen, der «Palais Bulles». © www.palaisbulles.com
Salon lumineux dans le Palais Bulles
Nett: Zimmer im «Palais Bulles». © www.palaisbulles.com

Montag, 22. Februar 2016

Uri: Positive Förderprogrammbilanz

Wappen des Kantons Uri
Fahne des Kantons Uri.
Im Kanton Uri ist man happy. Denn das Förderprogramm Energie Uri habe sich im vergangenen Jahr bewährt, so die Medienstelle: «Es konnten wieder über eine Million Franken an Förderbeiträgen ausbezahlt werden.» Und dies an nur knapp 200 Gesuchsteller. Anscheinend wurden fast 300 energetische Sanierungsmassnahmen finanziell unterstützt. Die Geldmittel flossen an sieben Minergie-Neubauten und an 33 Wärmepumpen, die als Ersatz konventioneller Heizungen oder Elektroheizungen eingebaut wurden sowie an 47 Photovoltaikanlagen und 64 Anbindungen der Heizung ans Warmwasser. 
Wie die Urner mit Stolz verkünden, löste die Förderung eine Wertschöpfung von fast 14 Millionen Franken aus, «und dank des Förderprogramms Energie Uri liessen sich 2015 rund 3,6 Mio. Kilowattstunden Strom und 1800 Tonnen an CO2-Emissionen einsparen.
Weil das Programm so erfolgreich ist, wird es im 2016 auch unverändert weitergeführt. In diesem Jahr stehen rund 1,2 Millionen Franken zur Verfügung.